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Gegnercheck: Hoffenheim taumelt in Richtung Klassenerhalt

Blick auf unseren Heimspielgegner am 36. Spieltag
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Am kommenden Spieltag empfängt der SSV Jahn die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim. Anstoß ist am Samstag (02.05.) um 14 Uhr im Jahnstadion Regensburg. Während die Gäste trotz einer sportlichen Talfahrt den Klassenerhalt vor Augen haben, jagt ein Regensburger Dauerbrenner den nächsten Vereinsrekord. Die wichtigsten Fakten zum kommenden Gegner lest Ihr hier im Gegnercheck.

Schwache Rückrunde, aber das rettende Ufer im Blick 

Die sportliche Bilanz der TSG Hoffenheim II nach der Winterpause ist alarmierend: Elf Niederlagen aus 16 Spielen und magere neun von 48 möglichen Punkten bedeuten die zweitschlechteste Rückrunden-Ausbeute der gesamten Liga (nur Erzgebirge Aue holte im Kalenderjahr 2026 noch weniger Zähler). Dennoch trennt die Kraichgauer nur noch ein Sieg vom sicheren Klassenerhalt. Die TSG zehrt von einer starken Hinrunde und profitiert aktuell von der Schwäche der Konkurrenz im Tabellenkeller. Noch nie in der Drittliga-Historie hatte der Tabellensiebzehnte nach 35 Spieltagen so wenige Punkte auf dem Konto wie in dieser Spielzeit. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison reichten 40 Punkte für den 17. Platz. Aktuell bescheren exakt diese 40 Zähler der TSG einen komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegszone.

Kritik nach dem tabellarischen Tiefpunkt 

Dennoch schrillen bei den Hoffenheimern die Alarmglocken. Der aktuelle 16. Tabellenplatz markiert einen neuen Tiefpunkt in dieser Saison und ist der letzte kleine Hoffnungsschimmer für die Verfolger aus Havelse und Ulm. Nach der jüngsten 0:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt ging TSG-Trainer Stefan Kleineheismann hart mit seinem Team ins Gericht. Er sprach von der schlechtesten Saisonleistung und bemängelte die völlig fehlende Energie seiner Mannschaft: „Wenn man die Basics nicht auf den Platz bringt, dann wird es – unabhängig davon, was man für einen Marktwert hat – schwer in der 3. Liga.“ Da half es auch nicht, dass mit dem tschechischen WM-Fahrer Adam Hlozek (immerhin 15 Bundesliga-Tore) namhafte Unterstützung aus dem Profikader auf dem Platz stand.

Historie: Als Hansi Flick noch in Regensburg verlor 

In der jüngeren Vergangenheit gab es erst ein direktes Aufeinandertreffen: Das Hinspiel, die offizielle Duell-Premiere gegen die TSG-Reserve, entschied Hoffenheim durch einen Elfmeter von Luka Duric knapp mit 1:0 für sich. Wer im Geschichtsbuch blättert, findet jedoch Begegnungen mit der ersten Mannschaft der Hoffenheimer, die damals, vor gut 20 Jahren, noch in der drittklassigen Regionalliga spielte. Im April 2006 gewann die TSG im alten Jahnstadion trotz Unterzahl mit 3:1. Der letzte Regensburger Sieg gegen die Kraichgauer datiert hingegen aus dem März 2003: Beim deutlichen 4:0-Heimerfolg des SSV Jahn saß auf der Hoffenheimer Bank übrigens ein gewisser Hansi Flick, der damals wohl noch nicht ahnte, in welche Sphären ihn seine spätere Trainerkarriere noch führen würde.

Interessanter Fakt: Wiedersehen und ein Rekordspieler 

Auch Jahn Chef-Trainer Sascha Hildmann hat bereits Erfahrungen mit der Hoffenheimer U23 gesammelt. In der Saison 2012/13 holte er in der Regionalliga als Trainer des SC Idar-Oberstein in zwei Duellen einen Punkt gegen die TSG, damals standen beim Gegner spätere Profis wie Kenan Karaman, Michael Gregoritsch und Vincenzo Grifo auf dem Rasen. Auf Regensburger Seite steht derweil ein Mann im absoluten Fokus: Benedikt Saller bestritt am vergangenen Wochenende sein 253. Liga-Spiel für den SSV Jahn und ist damit nun der alleinige Rekordhalter in dieser Kategorie. Das Regensburger Urgestein, das bereits seit 2016 das Jahn Trikot trägt, nimmt nun auch die Bestmarke für die meisten Pflichtspiele insgesamt ins Visier und schließt zu Rekordhalter Sebastian Nachreiner (268 Pflichtspiele) auf.

 

Foto: Janne
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