Die Jahnelf nimmt nach einem kurzweiligen 2:2-Remis einen Punkt aus Aachen mit. Hier lest Ihr die Stimmen von Sascha Hingerl, Jahn Chef-Trainer Sascha Hildmann und Aachen-Coach Mersad Selimbegovic. Auf Jahn TV erscheint die Pressekonferenz sowie Interviews aus der Mixed Zone.
Sascha Hingerl: „Ich habe mir bereits im ersten Spiel in Köln eine Bänderverletzung zugezogen und habe im heutigen Spiel noch einmal einen Schlag darauf bekommen. Dementsprechend habe ich mich umso ausgiebiger über meinen Treffer zum 2:2 gefreut. Wir wollten in dieser Phase des Spiels auch so weit vorne Bälle klauen. Dass es dann geklappt hat, ist natürlich gut. In den ersten 20 Minuten waren wir uns alle noch unsicher, aber wir haben uns danach tatsächlich gefangen. Der Trainer hat an uns appelliert, ruhig zu bleiben und unseren Plan weiter durchzuziehen, was uns schlussendlich auch gelungen ist. Wir haben heute Moral gezeigt. Ein Punkt ist am Ende besser als gar keiner."
Sascha Hildmann: „Wir sind am Anfang maximal bestraft worden, weil Aachen stark reingekommen ist, direkt nach einem Eckball das Tor erzielt und das zweite hervorragend herausgespielt hat. Wenn du 2:0 zurückliegst, musst du hier erst einmal bestehen. Das war eine echte Reifeprüfung, aber die Mannschaft hat sich geschüttelt, gewehrt und hervorragend reagiert. Wir haben dann besseren Fußball gespielt, uns Chancen herausgearbeitet und verdient den Anschlusstreffer erzielt – wir hätten sogar noch vor der Pause den Ausgleich machen können. In der zweiten Halbzeit haben sich unsere Wechsel direkt bezahlt gemacht, und auch wenn es ein wildes und intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen war, haben wir es geschafft, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende ist dieser Punkt völlig gerecht und verdient, weshalb ich der Mannschaft nur ein großes Kompliment machen kann, wie sie hier noch einmal zurückgekommen ist.
Mersad Selimbegovic: „Wir sind richtig gut in die Partie gestartet, haben aber nach der 2:0-Führung und einem verletzungsbedingten Wechsel etwas an Stabilität und den Faden verloren. Trotzdem hatten wir zwei Riesenchancen auf das 3:0. Am meisten hat mich jedoch geärgert, dass wir in dieser Phase keine guten Entscheidungen getroffen haben und nach der Spielfreude fast schon überheblich agiert haben. In der 3. Liga wirst du sofort bestraft, wenn du nicht in jeder Aktion mit vollem Fokus und voller Konzentration dabei bist. Wir befinden uns in einem Prozess und sind noch nicht so stabil, um unsere Spielanlage über die volle Distanz durchzuziehen. Dennoch ist dieses Risiko beim Herausspielen einkalkuliert, denn wir wollen diesen mutigen Fußball spielen und werden auch in Zukunft genau so weitermachen.“



























































































































































































































