Für einen Finaleinzug hat es für den SSV Jahn heute nicht gereicht. Gegen den TSV 1860 muss sich eine couragierte, aber offensiv zu komplitziert denkende Jahnelf mit 0:1 geschlagen geben. Hier lest Ihr die Stimmen von Adrian Fein und Interimstrainer Munier Raychouni. Auf Jahn TV erscheint die Pressekonferenz sowie Interviews aus der Mixes Zone.
Adrian Fein: „Wir sind natürlich alle frustriert und enttäuscht. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht und unverdient hier verloren. Es ist natürlich bitter, wenn du so viel Aufwand betreibst und der Gegner das Spiel dann mit einer Einzelaktion entscheidet. Aber ich denke, wir dürfen heute noch enttäuscht sein und morgen vielleicht auch noch. Wenn wir in die nächsten zwei Wochen starten, dann müssen wir wieder den Fokus auf den Liga-Betrieb legen. Ich denke, mit so einer Leistung und so einer guten Mannschaft, darauf kann man aufbauen. Das soll uns trotz dem Ausscheiden Selbstvertrauen geben.“
Munier Raychouni (Interimstrainer): „Wir haben heute eine sehr gute Leistung von uns gesehen. Wir haben eine starke Mentalität auf dem Platz gezeigt, hohe Intensität und sehr viele Torchancen kreiert. Aber wir haben eben auch gesehen, dass eines der schwierigsten Dinge im Fußball ist, das Tor zu machen. Wir haben am Ende nochmal versucht, alles nach vorne reinzuwerfen, mit einem dritten Stürmer und dem Wechsel auf die Viererkette, um noch mehr Wucht zu entwickeln. Wir haben alles gegeben. Dann lassen wir im zweiten Durchgang noch eine Chance von 1860 zu – und das ist dann auch gleich das Tor. Dass wir maßlos enttäuscht sind, steht außer Frage. Aber es geht immer darum, wie wir spielen. Wir haben eine tolle Entwicklung gesehen: Gegen Havelse waren wir sehr effektiv, heute haben wir aus viel Aufwand gar nichts gemacht. Trotzdem erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, ein Spiel zu gewinnen, indem wir mutig und offensiv denken. Am Ende kannst du die Leistung planen, das Ergebnis natürlich nicht. Jetzt geht es erst mal nur darum, sich konzentriert auf das nächste Spiel vorzubereiten und die maximalen Punkte rauszuholen, die wir noch bekommen können.“















































































































































