Der SSV Jahn unterliegt beim VfB Stuttgart II. Mit 1:3 muss die Jahnelf damit zum Einstand von Sascha Hildmann als Chef-Trainer ohne Punkte die Heimreise nach Regensburg antreten. Auf Jahn TV erscheinen Interviews direkt nach Abpfiff. Hier lest Ihr die Stimmen von Kapitän Christian Kühlwetter, Benedikt Bauer und Trainer Hildmann.
Benedikt Bauer: „Die Niederlage fällt zu hoch aus. Für mich ein klassisches Unentschieden-Spiel, bis zum Rückstand war es sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten gute Chancen auf die Führung. Eine Einzelaktion und zwei Konter führen zu den unnötigen Gegentoren. Nach dem 0:1 haben wir zu viel gewollt und hätten ruhiger spielen sollen. Mit dem späten Doppelschlag war das Spiel dann verloren. Gegen eine solche Mannschaft mit hoher individueller Qualität ist es nicht leicht alles wegzuverteidigen. Wir haben aber den Faden verloren und sind zu schnell bestraft worden. An sich haben wir allerdings gute Ansätze gezeigt und auch gute Aktionen.“
Christian Kühlwetter: „Nach dem 0:1-Rückstand haben wir den Kopf verloren. Bis zum ersten Treffer war das Spiel komplett ausgeglichen. Wir hatten Chancen um in Führung zu gehen, genauso die Stuttgarter. Das Ergebnis fällt einen Tick zu hoch aus. Damit müssen wir leben. Wir hatten am Anfang der Partie etwas Probleme mit dem VfB und haben dann umgestellt. Nach dem 0:1 wollten wir offensiv zu viel und haben dann zu schnell die weiteren Gegentreffer bekommen – das darf uns nicht passieren. So machen wir uns das Torverhältnis und die Leistung kaputt, die eigentlich in Ordnung war.“
Sascha Hildmann (Chef-Trainer): „In der ersten halben Stunde war Stuttgart sehr präsent und gewohnt spielstark. Trotzdem haben wir uns freigeschwommen und mehr vom Spiel gehabt. In den längeren Ballbesitzphasen, die wir hatten, sind auch wir zu Chancen gekommen. Nach einem Eckball müssen wir vermutlich führen. Stuttgart hatte aber auch seine Möglichkeiten. Es war ein ausgeglichenes Spiel, beide Teams hatten sich die Führung verdient. Über eine Einzelaktion, die so immer passieren kann, gehen wir in Rückstand. Dann musst du aber den Kopf klar haben, darfst nicht so überhastet und ungestüm nach vorne spielen. Das will ich der Mannschaft auch nicht vorwerfen, weil sie unbedingt den Ausgleich machen wollte. Die zwei weiteren Gegentore waren am Ende zu viel.“















































































































































