Ein deutlicher Auswärtssieg zum Saisonauftakt gegen Viktoria Köln. Der SSV Jahn gewinnt mit 5:2. Hier lest Ihr die Stimmen von Doppelpacker Lucas Hermes, Chef-Trainer Sascha Hildmann und Viktoria-Trainer Marian Wilhelm. Auf Jahn TV erscheinen Interviews mit Adrian Fein und David Philipp.
Lucas Hermes (Jahn Stürmer): „Ein überragendes Gefühl so in die Saison gestartet zu sein. Auswärts fünf Tore zu machen, ist super. Als Mannschaft diese drei Punkte mitzunehmen tut sehr gut. Wir haben uns diesen Erfolg heute erarbeitet und unsere Chancen eiskalt genutzt. Bis wir ins Spiel kamen, hat es etwas gedauert. Köln hat es echt gut gemacht. Nach einer halben Stunde haben wir etwas umgestellt und vorne die Gelegenheiten in Tore umgemünzt. Für einen Stürmer sind das die schönsten Tage mit Treffern zum Sieg beigetragen zu haben. Das gibt Kraft für die nächsten Spiele, wo wir an die Leistung von heute anknüpfen wollen.“
Sascha Hildmann (Jahn Chef-Trainer): „So einen Start haben wir uns ausgemalt. In den ersten 20 Minuten war es kein schönes Spiel mit vielen Fehlern, beide Teams wirkten etwas nervös. In einigen Situationen müssen wir besser agieren und eine höhere Passgenauigkeit an den Tag legen. Wir hatten Glück, dass Köln diese eine Situation nicht ausnutzt. Wir haben dann besser ins Spiel gefunden, auch die Führung hat uns gutgetan. Zu Beginn in die zweite Hälfte bekommen wir den Gegentreffer, der das Spiel kippen lassen hätte können. Wir mussten uns immer wieder wehren. Das 3:1 war dann ein toll herausgespieltes Tor. Wir haben Viktoria immer wieder zu Fehlern gezwungen und diese dann gut ausgenutzt. Wir sind sehr glücklich, das Spiel heute so gewonnen zu haben. Für unsere Fans freut es mich ebenfalls sehr, weil sie dafür einen so weiten Weg auf sich genommen haben.“
Marian Wilhelm (Trainer Viktoria Köln): „Über allem steht: Wenn man fünf Tore kassierst, wirst du nicht viele Punkte holen. Trotzdem bin ich mit der Anfangsphase sehr zufrieden. Wir hatten eine Chance alleine vor dem Tor, wo der Ball rein muss und wir führen müssen. Es gab zwei, drei weitere Abschlüsse, die wir nicht im Tor unterbringen. Regensburg war auf der anderen Seite darin heute sehr gut. Beim ersten Gegentor verteidigen wir einen Einwurf nicht gut und lassen unsere Innenverteidiger alleine. Das zweite Gegentore können wir nicht unterbinden und kommen eigentlich mit dem 2:1 wieder zurück ins Spiel. Ich war mit der Anfangsphase in der zweiten Halbzeit sehr zufrieden, wie wir aufs Gaspedal drücken. Am Ende müssen wir diese Momente mehr für uns nutzen. Das ist 3. Liga. In den Phasen, in denen wir in Rückstand geraten sind, hatten wir Fragezeichen im Kopf und haben mit zu wenig Überzeugung gehandelt. Das vierte Gegentor ist ein schneller Freistoß bei dem wir pennen. Beim Fünften haben wir schlecht verteidigt, es hätte es auch Freistoß für uns geben können. Mich freut es, dass wir trotzdem dran geglaubt haben. Wir hatten selbst Chancen für fünf Tore, aber wenn du zuhause Fünf kassierst, wirst du selten punkten. Da müssen wir uns dran messen lassen.“



























































































































































































































