Am 6. Spieltag muss der SSV Jahn eine 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf hinnehmen. Hier lest Ihr die Stimmen von Jahn Kapitän Felix Strauss sowie von Jahn Chef-Trainer Sascha Hildmann und Alexander Ende (Fortuna Düsseldorf).
Felix Strauss: “Wir haben sehr gut begonnen, Düsseldorf gut unter Druck gesetzt und verdient das 1:0 geschossen. Wir bekommen schnell den Ausgleich, den sie einerseits gut herausspielen, wir andererseits den langen Pfosten vergessen. Die Kräfte sind im zweiten Durchgang bei beiden Teams geschwunden und dann entscheiden kleine Schlüsselmomente. Das ist bitter, wie der Ball durch die Reihen durchläuft. Das tut grad extrem weh, weil wir nah dran sind, gegen sehr gute Gegner Punkte zu holen, aber am Ende ohne Punkte dastehen.”
Sascha Hildmann (SSV Jahn): “Es ist ein maximal bitterer Abend. Wir haben gegen drei Schwergewichte zuhause gespielt. Gegen Saarbrücken in der 95. Minute das entscheidende Gegentor bekommen, 1:2 gegen den MSV Duisburg verloren und jetzt gegen Düsseldorf, die sehr ambitioniert sind und eine sehr gute Mannschaft haben. Wir wollten hochpressen, eklig sein und sie in ihrem Aufbauspiel stören. Das ist uns gut gelungen. Man schafft es nie, eine solche Mannschaft komplett aus dem Spiel zu nehmen. Das haben sie beim ersten Tor gezeigt. Gefühlt war es die erste Torchance, die sie effizient nutzen. Wir lassen uns dann in der zweiten Halbzeit nach einem einfachen Schnittstellenpass einen einschenken. Das tut mir sehr leid für die Jungs, weil sie voll da sind. Das haben auch die Fans erkannt und da kann ich nur danke sagen an die Hans Jakob Tribüne, die uns aufgebaut hat. Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn sich das gerade nicht richtig anfühlt. Wir spielen aber einen ordentlichen Fußball und irgendwann muss der berühmte Bock umfallen. Das würde ich uns allen sehr wünschen. Wir werden weiter arbeiten und wollen am Samstag gegen Stuttgart eine intensive Partie spielen und bestenfalls drei Punkte einfahren.”
Alexander Ende (Fortuna Düsseldorf): “Die 3. Liga ist einfach sehr eng. Viele Spiele werden erst hinten raus entschieden. So war es auch heute. Bei uns war die Überzeugung da, mit unseren Wechseln von der Bank nochmal Einfluss nehmen zu können. Das ist uns heute erneut gelungen mit Scorern. Das freut mich für uns alle, aber auch für die Mannschaft, die nicht von zehn oder elf Jungs lebt, sondern von weiteren Energiegebern von der Bank. Wir haben sicherlich auch noch Luft nach oben, was die Sauberkeit im Passspiel anbelangt. Beim Ausgleich waren wir sauber in den Pässen und Abläufen, spielen uns von hinten nach vorne durch und schlagen eine tolle Flanke, die Weki reinmacht. Gerne mehr davon. Dafür müssen wir aber die Fehlerquote minimieren. Trotzdem bin ich froh, dass wir das zweite Mal bei einem sehr, sehr starken Team bestehen konnten.”



























































































































































































































