Nach dem furiosen Auswärtssieg an der Ostsee und dem nun auch rechnerisch sicheren Klassenerhalt geht der SSV Jahn Regensburg mit breiter Brust in den Saisonendspurt. Am Samstag (02.05.) empfängt die Jahnelf die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim im heimischen Jahnstadion Regensburg. Bei bestem Fußballwetter will das Team von Chef-Trainer Sascha Hildmann den Fans einen erfolgreichen Nachmittag bescheren. Alles Wichtige zur Ausgangslage und dem Gegner lest Ihr hier im Vorbericht.
Die Ausgangslage der Jahnelf
Der ganz große Druck ist abgefallen: Mit dem jüngsten Erfolg ist der SSV Jahn endgültig gerettet und kann für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen. Trainer Sascha Hildmann spürte die Erleichterung bereits zuletzt: „Ich glaube, befreit waren sie jetzt auch schon in Rostock. Das hat man gespürt. Natürlich ist es jetzt einfacher, weil das alles jetzt fixiert ist und du wirklich nach vorne schauen kannst.“ Die sportlichen Ziele für die verbleibenden drei Partien – darunter zwei Heimspiele – bleiben dennoch ambitioniert. Der Jahn schielt auf die obere Tabellenhälfte. „Wir sind Wettkämpfer, wir sind Sportler und wir wollen alles gewinnen. Das ist das Ziel“, stellt Hildmann klar.
Gleichzeitig bietet der Endspurt die Möglichkeit, die Belastung zu steuern. „Wir wollen natürlich dem einen oder anderen Spieler, der jetzt nicht so oft gespielt hat, ein paar Minuten geben, um das Ganze unter Wettkampfbedingungen wahrzunehmen“, erklärt der Trainer. Verzichten muss er am Samstag auf Malte Karbstein, Philipp Müller und Lukas Hermes (alle muskuläre Probleme). Abseits des Platzes sorgten unter der Woche zwei wichtige Personalentscheidungen für Freude: Rekordspieler Benedikt Saller und Adrian Fein haben ihre Verträge verlängert. Hildmann zeigte sich begeistert: „Ich freue mich sehr für Benedikt Saller, dass er jetzt auch der alleinige Rekordspieler ist. Da kann man schon sehr stolz drauf sein. Bei Adrian ist es ein super Zeichen und ein Vertrauensbeweis, dass er diesen Weg mitgeht. Das weiß ich sehr zu schätzen.“
„Zweite Mannschaften von Bundesligisten sind immer Überraschungsmannschaften, die eine brutale individuelle Klasse auf den Platz bringen können. Wir müssen uns voll auf uns konzentrieren und verhindern, dass sie sich bei uns entfalten – schließlich ist das unser Stadion.“ - Sascha Hildmann im "Jahn Talk" vor #SSVTSG
Zum Gegner TSG Hoffenheim II
Während der Jahn befreit aufspielen kann, geht es für die Gäste aus dem Kraichgau noch um etwas. Die Hoffenheimer Reserve rutschte nach schwachen Wochen wieder tiefer ins untere Tabellendrittel und hat den Klassenerhalt rechnerisch noch nicht gänzlich sicher. Sascha Hildmann warnt eindringlich vor der individuellen Qualität der Bundesligareserve: „Diese zweiten Mannschaften sind immer Überraschungsmannschaften. Es können Spieler spielen, die einen extremen Marktwert von mehreren Millionen haben. Das ist überhaupt keine Ausnahme. So ein Spieler kann dann immer wieder den Unterschied ausmachen.“
Die Marschroute für den Jahn ist daher klar: Den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen. „Hoffenheim hat eine brutale individuelle Klasse. Wir wollen natürlich verhindern, dass die sich hier präsentieren können“, fordert der Chef-Coach. „Es ist sehr wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren. Das ist unser Stadion und das sind unsere Zuschauer.“
Rückblick auf die letzte Begegnung gegen Rostock
Rückenwind gibt zweifellos der spektakuläre 5:2-Sieg vom vergangenen Wochenende beim FC Hansa Rostock. Es war nicht nur der erste Regensburger Auswärtssieg an der Ostsee überhaupt, sondern auch eine historische offensive Machtdemonstration: Fünf Auswärtstore gelangen dem Jahn in der 3. Liga zuletzt vor 16 Jahren. Zum absoluten Matchwinner avancierte Eric Hottmann, der als erster Jahn Spieler im Profifußball einen Viererpack schnürte und zudem den Treffer von Oscar Schönfelder per Hacke vorbereitete. Schönfelder trug sich damit als 19. Regensburger in dieser Saison in die Torschützenliste ein – Liga-Bestwert.
Ein entscheidender Faktor für die offensive Wucht war die taktische Umstellung auf eine Viererkette. „Jeder, der mich kennt, weiß ja, dass ich am liebsten mit der Viererkette spiele“, verriet Hildmann. „Wenn du eine Viererkette hast, kannst du den Flügel doppelt besetzen und verschiedene Tiefenläufe mehr anbieten. Wir sind super in die Umschaltmomente gekommen. Wir hatten diesmal sehr viele Bälle in der Box und dadurch können die Stürmer dann auch zum Abschluss kommen.“ Einen besonderen Dank richtete der Trainer abschließend an die mitgereisten Anhänger: „Unsere Zuschauer waren in Rostock überragend und haben ganz tollen Support geliefert. In dem lauten Stadion haben sie sich sehr bemerkbar gemacht. Das wollen wir jetzt am Samstag auch wieder.“
Sei live dabei
Wer sich diesen Spieltag nicht entgehen lassen möchte, wird übrigens bestens versorgt: Magenta Sport überträgt die Begegnung im Bezahl-Fernsehen. Darüber hinaus haben alle Fans wie bei jedem Spieltag die Möglichkeit, die Partie über die bekannten Kanäle zu verfolgen. Der Live-Ticker berichtet live vom Geschehen auf dem Platz. Auf den Social Media-Kanälen erfahrt Ihr alles, was sonst so dazugehört und auch der Turmfunk überträgt das Heimspiel live aus dem Jahnstadion Regensburg.















































































































































