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Wimmer und Co. wollen Leistung bestätigen

Vorbericht zum 26. Spieltag 
· Profis ·

Es kommt zum Duell der Donaustädte: Der SSV Jahn will gegen den SSV Ulm 1846 Fussball einen wichtigen Schritt machen und die Spatzen auf Distanz halten. Ab 14 Uhr rollt am Samstag (28.02.) der Ball im Jahnstadion Regensburg. Worin Chef-Trainer Michael Wimmer eine große Gefahr sieht, wer fit ist für den Spieltag und was sonst noch zählt, lest Ihr hier im Vorbericht. 

Zum vergangenen Spiel der Jahnelf

Es war wohl eine der besten Saisonleistungen. Gegen den SV Wehen Wiesbaden siegte die Jahnelf mit 2:1. Der Jahn erspielte sich mehrere hochkarätige Torchancen, nutzte diese allerdings nicht, weshalb es letztlich knapp wurde. Das sah auch Jahn Kapitän Kühlwetter so und sagte nach dem Heimsieg: „Die Erleichterung über die drei Punkte ist riesig, auch wenn wir es am Ende völlig unnötig spannend gemacht haben. Zur Halbzeit müssen wir eigentlich 3:0 führen.” Dank der Tore von Noel Eichinger (28.) und Malte Karbstein (74.) verdiente sich der Jahn dennoch die drei Punkte. 

Trainer Michael Wimmer betonte im "Jahn Talk” vor der Partie gegen Ulm: “Wir waren gegen Wiesbaden in allen Spielphasen, besonders mit dem Ball, auf einem sehr guten Niveau. Wir sind auf einem guten Weg.” Der 45-jährige Niederbayer warnte zugleich: “Das waren wir in dieser Saison bereits öfter. Jetzt geht es darum, eine Konstanz und Stabilität in unsere Leistungen zu bekommen.” 

Die Ausgangslage 

Die mangelnde Chancenverwertung ist für Wimmer aktuell noch kein Grund zur Besorgnis: “Wir kommen mittlerweile in gefährliche Positionen und haben uns deutlich gesteigert." Erst im nächsten Schritt gehe es darum, sie konsequenter zu verwerten. Vor ein paar Wochen mangelte es noch an der Anzahl der Chancen. Daher ist sich Wimmer sicher, wenn der Knoten platzt “haben wir  die Qualität, die Chancen auch besser zu nutzen.” 

Zur Brisanz der Partie hat Wimmer auch eine klare Haltung: “Ich kann mich an wenige Spiele erinnern, die nicht wegweisend für uns waren.” Wimmer weiß aber auch, dass mit einem erneuten Heimsieg der SSV Ulm weiter distanziert werden kann. Das ist das große Ziel. “Die Mannschaft ist sich dieser Situation bewusst.” Wimmer hofft außerdem, dass der Heimsieg gegen Wiesbaden zusätzliches Selbstvertrauen gebracht hat und auch noch den ein oder anderen Zuschauer ins Jahnstadion Regensburg lockt. Das habe sich die Jahnelf nach dem letzten Spiel verdient. “Wenn wir zusammen eine gute Stimmung und eine gute Energie erzeugen, können wir auch ein erfolgreiches Spiel bestreiten.”

Um die Leistung aus dem vergangenen Spiel zu bestätigen, kann Wimmer beinahe aus dem vollen Schöpfen. Ins Jahn Lazarett kam kein neuer Spieler hinzu. Lediglich auf die Rückkehr der bisher verletzten Spieler Julian Pollersbeck (Rücken), Jakob Seibold (Schulter), Robin Ziegele (Sprunggelenk) und Lucas Hermes (Stirnhöhlenfraktur) muss sich der Jahn noch gedulden. 

Zum Gegner SSV Ulm

Der SSV Ulm 1846 teilt ein ähnliches Schicksal wie der SSV Jahn. Als Zweitliga-Absteiger kämpfen die Schwaben gegen den Abstieg in die Regionalliga, fünf Zähler trennen sie aktuell vom rettenden Ufer. Im Kellerduell mit dem 1. FC Saarbrücken sicherten sie sich nach einem Torwartfehler noch den Punkt - Streli Mamba traf zum 1:1. Die Ulmer an der Tabellensituation zu messen, wäre fatal, findet Jahn Trainer Wimmer: “Seit Winter haben sie einen anderen Spirit im Verein. Es kommt eine Truppe auf uns zu, die viel Qualität haben.” 

Wimmer erklärt, dass sie mit der Verpflichtung von Sportchef Stephan Schwarz und Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev sowie einigen Neuverpflichtungen einiges an Erfahrung hinzugewonnen haben. Zu nennen sind hier Innenverteidiger Luca Bazzoli (zuvor Rot-Weiss Essen), Mittelfeldspieler Abu-Bekir El-Zein (1. FC Magdeburg) oder auch der zuvor vereinslose Streli Mamba. Mit Mirnes Pepic und Niko Vukancic holte Dotchev ebenfalls alte Bekannte aus Auer Zeiten an die Donau nach Ulm. “Es wird eine harte Aufgabe”, ist sich Wimmer sicher. 

Trainerkollege Dotchev sieht vor allem in der Geradlinigkeit im letzten Drittel Verbesserungsbedarf bei seiner Mannschaft: “Wir müssen unser Glück erzwingen. Wir kommen oft Richtung Strafraum, aber nicht zum Abschluss.” Mit der Punkteausbeute ist der gebürtige Bulgare gegen die direkte Konkurrenz nicht zufrieden: “Der Februar ist ein wichtiger Monat für uns. Ich weiß um unsere Situation.” Dotchev will die Saison keinesfalls abschenken und sagt: “Wir glauben an uns und wir können es noch schaffen. Uns fehlen Nuancen, damit wir uns auch mit Punkten belohnen.” Mehr zum Gegner lest Ihr hier im Gegnercheck

Interessanter Fakt

Wenn am Samstag der SSV Ulm 1846 Fussball im Jahnstadion Regensburg gastiert, sprechen wir oft ganz selbstverständlich von den "Spatzen". Doch woher kommt dieser Spitzname eigentlich? Die Antwort liefert eine jahrhundertealte und durchaus kuriose Stadtlegende: Beim Bau des berühmten Ulmer Münsters sollen die Arbeiter einst verzweifelt versucht haben, einen riesigen Holzbalken quer durch das viel zu enge Stadttor zu transportieren – ohne Erfolg. Erst als sie einen kleinen Spatzen beobachteten, der einen langen Zweig clever längs im Schnabel durch eine schmale Lücke manövrierte, fiel bei den Baumeistern der Groschen. Seitdem ist der "Ulmer Spatz" nicht nur das heimliche Wappentier der Stadt, sondern gilt auch als Symbol für Schläue, Findigkeit und die Fähigkeit, für komplexe Probleme einfache Lösungen zu finden. 

Das letzte Spiel

Als “Tiefpunkt in der Hinrunde” beschrieb Michael Wimmer im “Jahn Talk” das erste Aufeinandertreffen mit dem SSV Ulm. Trotz der Führung durch Benedikt Bauer nach nur vier Minuten, brach der Jahn in Halbzeit zwei komplett ein. “Wir haben aufgehört Fußball zu spielen. Durch große Naivität haben wir das Spiel noch verloren”, erinnert sich Wimmer zurück. Elias Löder (50.) und André Becker (62.) drehten die Partie in ein 1:2.

Sei live dabei 

Wie jeden Spieltag haben alle Fans die Möglichkeit, das Spiel über die bekannten Kanäle zu verfolgen. Der Live-Ticker berichtet live vom Geschehen auf dem Platz. Auf den Social Media-Kanälen erfahrt Ihr alles, was sonst so dazugehört und auch der Turmfunk überträgt das Heimspiel live aus dem Jahnstadion Regensburg.

 

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