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08.12.2021 Auf einen Blick Profis Fabian Roßmann

"An die Grenzen gehen"

Werder Bremen kommt ins Jahnstadion Regensburg

Letzter Spieltag der Hinrunde: Am Freitagabend gastiert der SV Werder Bremen im Jahnstadion Regensburg (18.30 Uhr). Alle Informationen dazu bekommt Ihr im Vorbericht.

 

Die Jahnelf:

Nach dem Heimsieg gegen Dynamo Dresden im letzten Heimspiel musste die Jahnelf am vergangenen Sonntag eine 0:3-Niederlage beim 1. FC Heidenheim hinnehmen. Lange Zeit, sich damit zu beschäftigen, bleibt nicht, denn schon am Freitagabend steht mit der Heimpartie gegen den Bundesliga-Absteiger SV Werder Bremen an. "Wir sind uns völlig bewusst darüber, dass wir es in dieser Liga Woche für Woche mit richtigen Kalibern zu tun haben", sagt Jahn Chef-Trainer Mersad Selimbegovic. "Gegen Bremen etwas zu holen, wäre eine Überraschung. Für uns geht es darum, diese Überraschung zu schaffen. Wir werden alles dafür tun, es Bremen richtig schwer zu machen, bei uns etwas zu holen."

 

Leider können bei diesem Highlight-Spiel keine Zuschauer im Jahnstadion Regensburg dabei sein. "Das ist natürlich am ärgerlichsten und sehr schade für uns und die Fans. Aber wir können es nicht ändern und müssen die Situation so annehmen, wie sie ist", sagt Selimbegovic. Was für seine Mannschaft wichtig ist: "Du musst gegen Werder Bremen an deine Grenzen gehen, brauchst dazu das nötige Quäntchen Glück und Bremen darf auch keinen guten Tag erwischen. Es muss viel zusammenkommen, du musst verhindern, dass Werder ins Rollen kommt." 

 

Der Kader:

Vor dem Heimspiel am Freitagabend gibt es noch einige offene Personalien. Bei Andreas Albers (Erkältung), Scott Kennedy (Adduktoren-Probleme) und Jan-Niklas Beste (kleiner Faserriss) ist noch offen, ob es für einen Einsatz gegen Bremen reicht. Wieder zur Verfügung steht derweil Babis Makridis, der nach kleineren Knieproblemen bereits am Montag wieder voll trainieren konnte. Sicher ausfallen wird der rotgesperrte Angreifer David Otto.

 

Der Gegner:

Werder Bremen belegt nach 16 Spieltagen mit 23 Punkten den neunten Rang in der Tabelle. Davon darf man sich aber keinesfalls blenden lassen. "Sehr viel Qualität" spricht Jahn Chef-Trainer Mersad Selimbegovic dem Bremer Kader zu und sagt: "Von außen sind die Erwartungen an einen Absteiger, noch dazu an einen riesigen Namen wie Werder Bremen, besonders hoch. Aber es ist in dieser 2. Bundesliga nicht einfach, dazu hatten sie einen großen Umbruch. Es braucht Zeit, dass sich die Spieler an die Liga anpassen und sich die Spieler untereinander finden. Es sind aber noch viele Spiele und ich bin mir sicher, dass Bremen noch kommen und am Ende um den Aufstieg spielen wird." Bremen agiere "im Spielaufbau sehr ruhig mit drei erfahrenen Innenverteidigern. Dazu können sie im Zentrum gut kombinieren und sind spielstark." Auch im Angriff sieht Selimbegovic bei Werder eine gute Kombination aus einem richtigen Stoßstürmer und einem darum variableren Angreifer, der aus verschiedenen Positionen Tore erzielen könne. Dazu sei Werder auch bei Standards stark. "Es ist wirklich schwer, für diese Liga bei Bremen Schwächen zu finden", so Selimbegovic. Zudem werden die Werderaner nach dem 4:0-Erfolg beim Debüt des neuen Trainers Ole Werner mit Selbstvertrauen in die Oberpfalz reisen.

 

Das letzte Duell:

In einem Liga-Duell standen sich der SSV Jahn und Werder Bremen noch nie gegenüber, im DFB-Pokal gab es aber schon zwei Aufeinandertreffen. Das letzte erst im vergangenen April, als Werder zum Viertelfinalspiel im Jahnstadion Regensburg zu Gast war. Am Ende stand durch den Treffer von Yuya Osako (52.) ein knapper 1:0-Erfolg des SV Werder.

 

Fakt:

Variabilität. Der SSV Jahn und Werder Bremen haben die meisten unterschiedlichen Torschützen der 2. Bundesliga aufzubieten. Während die Jahnelf mit 14 verschiedenen Schützen auf Platz eins liegt, haben die Gäste deren elf und belegten damit den zweiten Rang.

 

Sei live dabei:

Alle Fans haben wie immer die Möglichkeit, das Spiel über die bekannten Kanäle zu verfolgen. Der Live-Ticker berichtet live vom Geschehen auf dem Platz. Auf den Social Media-Kanälen erfahrt Ihr alles, was sonst so dazugehört und der Turmfunk überträgt live aus dem Stadion. Der Bezahlsender Sky zeigt das Spiel live. Auf Jahn TV seht Ihr die gesamte Partie anschließend im Re-Live (+ Highlights und Pressekonferenz).

 

 

Foto: Gatzka

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