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14.03.2017 Brücken für Regensburg Jahn Motivation Alexander Hahn

Jahn Motivation

in der Mittelschule Taufkirchen (Vils)

Anfang März wiederum freute sich die Mittelschule Taufkirchen (Vils) über den Besuch der Jahn Profis Thomas Paulus und Patrik Dzalto. Anlass dafür war eine weitere Veranstaltung der Projektreihe „Jahn Motivation“. Diese ist ein Kooperationsangebot für Schulen in Ostbayern, das klare pädagogische Ziele verfolgt: Die Schüler sollen sich während des Projektes mit den verschiedenen Aspekten von Motivation auseinandersetzen und selbst neue Wege für ihre Eigenmotivation im Schulalltag entdecken. Dabei sollen die Parallelen zwischen den Aspekten von Motivation im Alltag der Profisportler und im Schulalltag den Schülern dabei helfen, die Bedeutung von Motivation für ihre eigene Lebensentwicklung zu begreifen.

 

Trotz der knapp 100 Kilometer Entfernung zu Regensburg war das Interesse an den beiden Rekonvaleszenten enorm. Entsprechend vorbereitet zeigten sich Schüler und Lehrkräfte. In diesem gelösten Umfeld fiel es den beiden Jahn Profis sichtlich leicht, über ihre Erfahrungen im Profifußball, ihre Motivationsmethodiken und ihre Ziele zu sprechen.

 

Dabei konnten die Blickwinkel der beiden Profis kaum unterschiedlicher sein: auf der einen Seite der erfahrene DFB-Pokal Sieger, der nach dem Karriereende „seine Erfahrungen auf jeden Fall weitergeben“, auf der anderen das unbekümmerte Talent, das sich „voll auf die Karriere konzentrieren und sein maximales Leistungspotential abrufen“ möchte. Doch genau diese Konstellation machte es für die Mittelschüler umso interessanter.

 

„Um die Etablierung im Profifußball zu erreichen, bedarf es einer Vielzahl an Entbehrungen“, ist sich die Leverkusener Leihgabe bewusst. „Doch die Erreichung dieses Ziels entschädigt für alles. Das ist vergleichbar, mit einer Eins in der Mathe-Klausur, für die ihr tage- oder auch wochenlang gelernt habt“, gibt Patrik Dzalto einen Einblick in sein Seelenleben. Er weiß aber auch: „Um das zu erreichen, benötigst du eine Menge Disziplin, Motivation und Rückhalt, Geborgenheit in deinem Umfeld.“

 

Thomas Paulus wiederum hat dies bereits seit einiger Zeit erreicht. Er berichtet den Schülern von den unterschiedlichen Trainertypen, die ihm im Laufe seiner Karriere begegnet sind: „Jeder Trainer versucht seine Spieler mit anderen Mitteln zu motivieren, findet eine individuelle Ansprache. Der eine legt dabei mehr Wert auf Emotionen, der andere bleibt sachlicher und rückt taktische Elemente in den Fokus.“ Auch er zieht den Vergleich in den Schulalltag: „Genauso ist es bei Euren Lehrern; jeder versucht euch auf unterschiedliche Art und Weise zu erreichen. Doch eines haben sie gemeinsam: jeder von ihnen versucht immer das Beste aus euch herauszuholen, euer maximales Leistungsniveau offenzulegen.“

 

Während der anschließenden Autogrammstunde, zu der auch die jüngeren Schüler eingeladen waren, wurden die beiden Jahn Profis von der schülereigenen Mensa bewirtet. Neben Apfelschorle gab es selbst belegte Vital-Brote und Butterbrezen, hervorragende Sportlernahrung eben.

 

Gut gestärkt ging es also in die Dreifachturnhalle, die sich an diesem Tag komplett in ein Fußballstadion verwandelte. Denn nicht nur auf dem Platz trainierten die Schüler fleißig, sondern auch auf den Rängen feuerten ihre Klassenkameraden die Fußballer kräftig an. So wurde das Kleinfeldturnier zu einem echten Highlight für alle Beteiligten und stellte einen schönen Abschluss der Veranstaltung dar.  

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