Menü
29.11.2019 Auf einen Blick Profis Flo Englbrecht

Niederlage gegen den Karlsruher SC

Jahnelf verliert im Wildparkstadion mit 1:4

 

Nach zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage musste sich die Jahnelf dem Karlsruher SC mit 1:4 geschlagen geben. Die Hausherren stellten durch einen Doppelschlag von Anton Fink (17.) und Philipp Hofmann (21.) die Weichen früh auf Sieg. Nach dem Seitenwechsel traf Stürmer Hofmann erneut (56.), ehe Max Besuschkow nach einer Ecke auf 1:3 verkürzen konnte. Die Regensburger trafen anschließend statt ins Tor dreimal nur Aluminium. Marvin Wanitzek stellte kurz vor Abpfiff den 1:4-Endstand her.

 

Nach einer umkämpften Anfangsviertelstunde mit intensiv geführten Zweikämpfen und ohne nennenswerte Torraumszenen auf beiden Seiten näherten sich die Karlsruher zum ersten Mal gefährlich dem Jahn Kasten – und durften sogleich das 1:0 bejubeln. Ein Eckball segelte in den Regensburger Strafraum und fiel dort direkt vor die Füße von Torjäger Anton Fink, der Alexander Meyer das Leder aus fünf Metern durch die Beine steckte (17.). Der KSC blieb direkt am Drücker: Marc Lorenz bediente Stürmer Philipp Hofmann im Zentrum, wieder schlug es im Tor des SSV ein (24.). Mit einer Glanztat nach einer guten halben Stunde bewahrte Keeper Meyer sein Team vor dem dritten Gegentreffer binnen zehn Minuten, indem er einen Distanzschuss von Lorenz mit einer herrlichen Flugeinlage um den Pfosten drehte (27.). Langsam kam nun auch die Jahnelf etwas besser ins Spiel. Karlsruhes Torwart Benjamin Uphoff lenkte einen Besuschkow-Schuss mit den Fingerspitzen an die Latte und verhinderte so den Anschlusstreffer (34.). Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte erneut Fink, der Meyer zu weit vor dem Tor stehen sah und deshalb sein Glück mit einem Flugball aus über 30 Metern versuchte. Das Leder verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp, es landete auf dem Jahn Tor (39.).

 

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Jahn Profis redlich bemüht, mehr als ein Flachschuss von Sebastian Stolze in Uphoffs Arme kam dabei allerdings vorerst nicht heraus (48.). Der KSC hingegen zeigte sich schon wie in Hälfte 1 eiskalt. Rechtsaußen Lorzenz flankte präzise in den Jahn Sechzehner, wo Hofmann abhob und sehenswert per Fallrückzieher seinen zweiten Treffer erzielte (56.) – Doppelpack des torgefährlichsten Karlsruhers. Für einen kleinen Funken Hoffnung auf Zählbares sorgte Max Besuschkow, der 20 Minuten vor dem Schlusspfiff nach einem von Chima Okoroji getretenen Eckball per Kopf auf 3:1 verkürzte (70.). Der Sechser war am langen Pfosten hochgestiegen und hatte Uphoff aus kurzer Distanz überwunden. Kurz darauf hatte Okoroji den Anschlusstreffer auf dem Fuß, der Rechtsverteidiger beförderte das Leder allerdings an den Querbalken (75.). Wieder nur eine Zeigerumdrehung später hämmerte Besuschkow das Spielgerät an den Pfosten (76.) – zum dritten Mal Aluminium. Ball um Ball segelte nun in den Strafraum der Hausherren, schlussendlich gelang aber den Hausherren gegen stürmende Rothosen noch das 4:1 durch Marvin Wanitzek (90.)

 

 

 

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot (C), Roßbach – Stiefler (90. Camgolu), Kobald, Wanitzek, Lorenz – Fink (81. Fröde), Hofmann (90. Sané).

Bank: Gersbeck (ETW), Pourie, Groiß, Carlson, Grozurek, Choi / Trainer: Schwartz

 

SSV Jahn: Meyer – Saller, Nachreiner, Knipping, Okoroji – Gimber (85. Palacios), Besuschkow – Wekesser (66. George), Stolze (78. Schneider) – Grüttner (C), Albers.

Bank: Weidinger (ETW), Nandzik, Heister, Correia, Lais, Wähling / Trainer: Selimbegovic

 

Schiedsrichter: Arne Aarnink

 

Gelbe Karte: Grüttner

 

Tore: 1:0 Fink (17.), 2:0 Hofmann (21.), 3:0 Hofmann (56.), 3:1 Besuschkow (70.), 4:1 Wanitzek (90.)

 

Zuschauer: 12.454

Foto: Köglmeier

Foto: Köglmeier

Jahn Hauptsponsor

Jahn Premium Partner