Menü
20.11.2020 Auf einen Blick Profis Tobias Schneider

"Wir haben intensiv gearbeitet"

Der Vorbericht zum Auswärtsspiel in Fürth

Am Sonntag (13.30 Uhr) gastiert der SSV Jahn am 8. Spieltag bei der SpVgg Greuther Fürth im Sportpark Ronhof I Thomas Sommer. Nach zuletzt zwei Niederlagen (1:3 in Paderborn und 2:4 gegen Osnabrück) möchte die Jahnelf nach der Länderspielpause im Frankenland wieder etwas Zählbares mitnehmen.

 

Die Jahnelf:

In der Länderspielpause absolvierte der SSV Jahn einen Test gegen den Ligakonkurrenten aus Darmstadt. Gegen einen guten Gegner kam die Jahnelf nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand zurück und erkämpfte sich ein 3:3. Der Test diente für einige Akteure dazu, im Rhythmus zu bleiben und Spielpraxis zu sammeln. Außerdem hatten einige, zuletzt angeschlagene Spieler die Gelegenheit, ihre Verletzungen auszukurieren. „Wir haben die vergangenen Spiele analysiert und festgestellt, dass wir zu viele individuelle Fehler gemacht haben. Diese Dinge wurden von uns klar angesprochen, aber wir haben den Jungs gleichzeitig Mut gemacht. Fehler sollen nicht passieren, können aber passieren. Wir haben intensiv gearbeitet, beispielsweise an verschiedenen Ansätzen, wie wir solche Situationen in Zukunft noch besser lösen können“, fasste Chef-Trainer Mersad Selimbegovic die Trainingsinhalte der vergangenen Tage zusammen.  

 

Der Kader:

Für das Spiel in Mittelfranken muss Jahn Chef-Trainer Mersad Selimbegovic auf Christoph Moritz (Rippenbruch) verzichten. Hinter Benedikt Gimber (Bluterguss in der Wade), Oli Hein und Alex Meyer (beide Rückenprobleme) steht noch ein Fragezeichen, ein Einsatz am Sonntag ist offen.  

 

Der Gegner:

Die SpVgg Greuther Fürth konnte vor der Länderspielpause eine Menge Selbstbewusstsein tanken und wird das Spiel gegen die Jahnelf mit breiter Brust angehen. Die Franken gewannen zuletzt nämlich drei Spiele in Serie mit einem Torverhältnis von 9:2 und sind damit aktuell das formstärkste Team der 2. Bundesliga. In der Tabelle rangiert das Kleeblatt mit zwölf Punkten auf Rang drei. Chef-Trainer Mersad Selimbegovic weiß nicht erst seit dem jüngsten Aufwärtstrend um die Stärken der Mittelfranken: „Fürth hat mich schon beim Testspiel in der Vorbereitung beeindruckt. Der Großteil des Kaders spielt schon seit längerer Zeit zusammen, was selbstverständlich ein Vorteil ist. Einige Spieler sind zudem schon in höheren Ligen aktiv gewesen und sind aktuell in einer sehr guten Verfassung. Sie besitzen im Zentrum viele spielstarke Akteure, was genau zu der Philosophie von Stefan Leitl passt, welche ein kontrolliertes Pass- sowie ein schnelles Umschaltspiel in der Offensive beinhaltet. Im Moment spielt Fürth meiner Meinung nach den besten Fußball der zweiten Liga.“

 

Das letzte Duell:

Bereits in der Sommervorbereitung auf die Saison 2020/21 begegneten sich die Jahnelf und das Kleeblatt auf dem Trainingsgelände der Franken. Das Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewann Fürth mit 3:0. Auch das letzte Pflichtspiel in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit entschied die SGF für sich. Durch einen frühen Doppelschlag von Wittek (11.) und Nielsen (15.) entführten die Franken Ende Januar drei Punkte aus Regensburg. 

 

Die Zahlenspiele:

  • Einer von Sieben: Andreas Albers teilt sich mit sechs weiteren Spielern der 2. Liga den zweiten Platz der Torjäger-Tabelle. Drei seiner vier Saisontreffer erzielte er per Kopf.  Das Tor zum 1:0 in Düsseldorf nach 24 Sekunden ist der bisher schnellste Treffer der laufenden Saison.
  • HisTORie: Schon vor 55 Jahren gastierte die Jahnelf bei einem Zweitliga-Spiel in Fürth (25. Oktober 1975). Die Partie endete 2:0 für die Gastgeber, die vor ihrer Fusion mit dem TSV Vestenbergsgreuth (1995) damals noch den Vereinsnamen SpVgg Fürth besaßen.
  • Bilanz in der eingleisigen zweiten Bundesliga: Die Bilanz des Jahn bei Spielen in Fürth ist ausgeglichen: In vier Vergleichen gab es für die Jahnelf einen Sieg, eine Niederlage und zwei Unentschieden. Auch im Torverhältnis (5:5) sind beide Vereine gleichauf.
  • Neues Spiel, neues Glück: Der letzte Punktgewinn des Jahn gegen die Kleeblätter stammt aus der Hinrunde der Saison 2018/19 (1:1). Auch wenn sich die Fürther seitdem immer ohne Gegentor durchsetzten, werden die Karten kommenden Sonntag (13.30 Uhr) neu gemischt.
  • Ewige Tabelle der zweiten Bundesliga: Kein anderer Verein sammelte in der zweiten Liga so viele Punkte wie die SpVgg Greuther Fürth. Damit rangieren die Mittelfranken in der Ewigen Tabelle mit 1615 Punkten auf dem ersten Platz. Bei 846 weniger absolvierten Spielen belegt der Jahn den 61. Tabellenplatz (271 Punkte).
  • Der jüngste Gastgeber: Ligaweit haben die kommenden Gastgeber aus Fürth die jüngste Mannschaft. Das Durchschnittsalter beträgt 23,4 Jahre, was die Franken nicht davon abhielt, mit 12 Punkten aus den ersten sieben Spielen erfolgreich in die Saison zu starten. Die Jahnelf ist mit durchschnittlich 24,7 Jahren etwas älter.

Sei live dabei:

Alle Fans haben wie immer die Möglichkeit, das Spiel über die bekannten Kanäle zu verfolgen. Der Live-Ticker berichtet live vom Geschehen auf dem Platz. Auf den Social Media-Kanälen erfahrt Ihr alles, was sonst so dazugehört und der Turmfunk überträgt live aus dem Stadion. Der Bezahlsender Sky zeigt das Spiel live. Auf Jahn TV seht Ihr die gesamte Partie anschließend im Re-live (+ Highlights und Pressekonferenz).

Foto: Gatzka

Jahn Hauptsponsor

Jahn Premium Partner