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12.12.2019 Auf einen Blick Profis Sara Denndorf

„Wir werden alles geben“

17. Spieltag: FC Erzgebirge Aue

Am Freitag steht für die Jahnelf das nächste Auswärtsspiel an: Das Team von Jahn Chef-Trainer Mersad Selimbegovic ist zu Gast beim FC Erzgebirge Aue. Anstoß im Erzgebirgsstadion ist um 18.30 Uhr.

 

Die Jahnelf:

Nach dem wichtigen 1:0-Heimsieg gegen St. Pauli führen die beiden verbliebenen Zweitliga-Partien des Jahres 2019 die Jahnelf in die Ferne. Jahn Chef-Trainer Mersad Selimbegovic blickte auf die bevorstehenden Aufgaben in Aue und Bochum: „Wir haben noch zwei sehr schwere Auswärtsspiele, da ist alles möglich und wir sind uns bewusst, was es bedeuten kann, wenn man in diesen beiden Spielen auch punktet.“ Den Großteil der bisherigen Aufeinandertreffen entschied der kommende Gegner zwar für sich, doch Mersad Selimbegovic richtet den Blick ausschließlich nach vorne: „Es geht immer wieder bei null los, es ist immer 11 gegen 11, es gibt neue Situationen und auch Kleinigkeiten können das Spiel in eine bestimmte Richtung schieben.“ Der Trainer gab dementsprechend die Marschroute für die Partie vor: „Wir werden alles dafür geben, dass die Bilanz gegen Aue nach Freitag etwas besser aussieht."

 

Der Kader:

Beim Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue sind Oli Hein und Andi Geipl, die seit dieser Woche wieder voll mit der Mannschaft trainieren, wohl noch keine Optionen.

 

Der Gegner:

Nach einem sehr guten Saisonbeginn mit 18 Zählern aus den ersten 11 Partien befindet sich Aue gemessen an den Ergebnissen aktuell in einer kleinen Formdelle: Nur eines der vergangenen sechs Zweitliga-Spiele gewann das Team von Chef-Trainer Dirk Schuster. Im Erzgebirgsstadion sind die Veilchen allerdings saisonübergreifend seit neun Spielen ungeschlagen, mit 17 Punkten aus ihren bisher sieben Partien vor heimischer Kulisse zählen die Westsachsen mit Hamburg und Stuttgart zu den drei heimstärksten Teams der Liga. „Die Mannschaft und die Fans haben gemeinsam einen Spirit entwickelt. Dort wird jeder Zweikampf gefeiert, alle ziehen richtig mit“, lobte Selimbegovic die Atmosphäre in der Heimspielstätte des FCE. Sportlich schätzt der Bosnier den kommenden Gegner als „zweikampfstarke, erfahrene und eingespielte Truppe“ ein, die „einfachen, geradlinigen Fußball und schnell nach vorne spielt“.

 

Das letzte Duell:

Im Mai dieses Jahres traf der SSV Jahn letztmals auf die Westsachsen: Am 32. Spieltag der Saison 2018/19 sicherte sich Aue durch den 3:1-Auswärtssieg in der Continental Arena gegen eine über weite Strecken der Partie dezimierte Jahnelf den Klassenerhalt. In der Hinrunde endete das hochunterhaltsame Duell mit einem 1:1-Remis.

 

Die Zahlenspiele:

  • Der 1:0-Sieg der Jahnelf in der Begegnung am 3. August 2003 war sowohl für Erzgebirge Aue als auch für den SSV das erste Spiel in der eingleisigen 2. Bundesliga überhaupt.
  • 11 der letzten 12 Gegentore kassierte Erzgebirge Aue in der 2. Hälfte. Nur der SSV Jahn (19) und der 1. FC Nürnberg (18) kassierten in dieser Saison nach der Pause mehr Gegentore als der FCE (17).
  • Erzgebirge Aue ist wie sonst nur Bochum 2019/20 zu Hause noch ungeschlagen, saisonübergreifend sind es sogar 9 Auer Zweitliga-Heimspiele (6 Siege, 3 Remis). Das gab es zuletzt zwischen März 2008 und Januar 2011 (sogar 14 Spiele).
  • Die Jahnelf traf in den letzten 13 Zweitliga-Spielen immer, das schaffte sonst nur der VfL Bochum. In Aue könnte der Vereinsrekord von 14 Zweitliga-Spielen mit Torerfolg (September 2018 bis Januar 2019) eingestellt werden.

 

Sei live dabei:

Alle Infos rund um die Partie am Freitag findet Ihr hier. Für alle, die nicht live vor Ort sein können, besteht die Möglichkeit, das Spiel über die bekannten Kanäle zu verfolgen: Turmfunk und Live-Ticker berichten live vom Geschehen auf dem Rasen. Außerdem überträgt Radio Charivari das Spiel in Ausschnitten und der Bezahlsender Sky zeigt die vollen 90 Minuten.

 

Stimmen zum Spiel sowie Spielbilder bis hin zur kompletten Partie könnt Ihr bereits zeitnah nach Abpfiff auf tv.ssv-jahn.de abrufen. Sichert Euch heute noch Euer Jahn-TV-Abo und schickt ab sofort jede Partie in die Verlängerung.

Foto: Gatzka

Foto: Köglmeier

Foto: Köglmeier

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