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31.03.2017 Auf einen Blick Profis Tobias Braun

"Hungrig" zu den Zebras

30. Spieltag: MSV Duisburg

Nach der bitteren Last-Minute-Pleite gegen Osnabrück startet der SSV Jahn nun in die nächste Englische Woche: Am morgigen Samstag ist die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich beim Spitzenreiter MSV Duisburg zu Gast - und will am Niederrhein die 45-Punkte knacken. Keine leichte Aufgabe, aber eine machbare. Anpfiff in der Schauinsland-Arena ist um 14 Uhr.

 

Die Jahnelf:

Die Heimpleite gegen Osnabrück ist nicht mehr im Kopf der Spieler. "Wir haben das sachlich aufgearbeitet", erklärt der Jahntrainer vor dem Spiel beim Meidericher SV (die gesamte Pressekonferenz seht ihr hier). Nachdem es also gegen den VfL nicht geklappt hat, den Klassenerhalt einzutüten, soll es bei den "Zebras" gelingen. Dabei ist die Mannschaft bereits am Freitagvormittag nach NRW aufgebrochen.

 

Der Gegner:

Die Zebras sind Spitzenreiter und in fast allen Belangen top. Sie haben die meisten Siege, die wenigsten Niederlagen, die beste Abwehr... und acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Die 2. Bundesliga soll es am Ende sein und der MSV ist auf dem besten Wege. "Sie stehen sehr kompakt und lassen wenig zu, nach Balleroberung sind die brandgefährlich. Es gilt nach Ballverlust schnell die Reihen zu schließen oder schnell ins Gegenpressing zu kommen, um wenig zuzulassen. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass sie auch verwundbar sind, mit den vier Gegentoren. Davor hatten sie vier Spiele ohne Sieg - ich habe die Hoffnung, dass wir da in diese Kerbe reindrücken und etwas mitnehmen können", so der Herrlich.

 

Der Kader:

Zwei neue Ausfälle gibt es für das Spiel in Duisburg zu beklagen: Marc Lais (Muskelprobleme) und Sebastian Nachreiner (Kniereizung) müssen ihren Platz in der Startelf räumen und sind neben den bekannten Spielern aus dem Lazarett, Ziereis, Dzalto, Urban, Schöpf, Paulus, Hein und Kopp zum Zuschauen verdammt. Dafür wird Bastian Lerch nach überstandenem Muskelfaserriss wieder im Kader stehen, ebenso wie Marco Grüttner. Der Toptorjäger hat seine Sperre abgesessen und darf wieder mitwirken. Auch Kapitän Markus Palionis wird nach seiner schweren Verletzung erstmals wieder im Kader stehen. Wer für die beiden neuen Ausfälle in die Startformation rücken wird, wollte Heiko Herrlich noch nicht zur Gänze verraten. Er ist sich aber sicher: "Wir werden elf mann auf den Platz bringen, die hungrig sind. Die Mannschaft wird mit Spielern auf dem Platz stehen, die alle schon einmal bewiesen haben, dass sie es drauf haben."

 

Das Hinspiel:

Im Oktober gab es vor knapp 8.000 Zuschauern eine 1:2-Heimpleite gegen den MSV Duisburg. Dabei gingen die Gäste durch Albutat früh in Führung, erst nach dem Seitenwechsel konnte Jann George ausgleichen. Zehn Minuten vor dem Ende war es dann Iljucenko, der den goldenen Treffer zum Duisburger Sieg erzielte. Der SSV zeigte an diesem Nachmittag keine schlechte Leistung, bot dem Spitzenreiter ordentlich Paroli. Bitter nur, dass die Gegentreffer einen Tick zu einfach fielen...

 

Zahlenspiele:

  • Jahn Regensburg stellt mit 45 Toren die beste Offensive der 3. Liga - der MSV Duisburg mit 22 Gegentreffern die beste Defensive.
  • Der SSV Jahn hat noch nie in Duisburg gewonnen. Die Bilanz gegen den MSV: 10 Spiele, 2 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen, 15:22 Tore (seit 2003). Der letzte Punktgewinn bei den "Zebras" datiert vom allerersten Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga, beim 2:2 am 17. August 2003.
  • Die Jahnelf hat mit 3 Niederlagen nach einer Führung ligaweit die meisten einstecken müssen - die "Zebras" haben dagegen nach einer Führung schon 14 Siege geholt. So viele, wie kein anderes Team.
  • Nach Rückstand hat Duisburg die meisten Siege eingefahren (4) und dabei die meisten Punkte geholt (15). Der SSV nimmt in dieser Statistik Platz 2 ein (3 Siege, 13 Punkte).
  • Mit 26,8 Jahren hat der MSV Duisburg den ältesten Kader der gesamten Liga.

 

Sei live dabei:

Wer das Spiel in Duisburg nicht live im Stadion sehen kann, hat die Möglichkeit der Partie via Liveticker oder im Turmfunk zu verfolgen. Desweiteren bieten der WDR und der BR bewegte Bilder: Im Fernsehen sendet der WDR eine Konferenz des Spiels mit der Partie Paderborn vs. Aspach, der BR überträgt das Jahnspiel live im Internet.

 

 

Foto: Gatzka

Foto: Gatzka

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