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30.03.2017 Auf einen Blick Profis Florian Englbrecht

Mit Selbstvertrauen gegen den Spitzenreiter

Trainingsbericht vor Duisburg

Niederlagen können weh tun – besonders wenn man kurz vor Schluss noch das entscheidende Gegentor kassiert und am Ende mit leeren Händen da steht. Gegen den VfL Osnabrück musste die Jahnelf nach anfänglicher Führung in der 89. Spielminute den Treffer zum 1:2 hinnehmen, Wriedt schoss die Gäste aus Niedersachsen zu drei Punkten. Mit einem Sieg hätte der SSV Jahn die anvisierte 45-Punkte-Marke knacken können. Nun soll sie ausgerechnet gegen Spitzenreiter Duisburg erreicht werden.

 

„Wir fahren nicht nach Duisburg, um kurz ‚Hallo‘ zu sagen, wir wollen da etwas mitnehmen“, gibt sich Rückkehrer Marco Grüttner im Vorfeld der Partie kämpferisch. Der Stürmer des SSV war gegen Osnabrück aufgrund seiner fünften gelben Karte zum Zuschauen gezwungen und brennt schon auf das Spiel in der Schauinsland-Reisen-Arena: „Es war schlimm auf der Tribüne zu sitzen und der Mannschaft nicht helfen zu können. Ich bin auf jeden Fall heiß auf Samstag.“

 

Ob Heiko Herrlich Grüttner am Samstag aufstellt, wird sich zeigen. Definitiv verzichten muss der Trainer der Rothosen auf Marc Lais, der sich eine Verletzung im Hüftmuskel zugezogen hat und wohl zwei bis drei Wochen ausfallen wird. Des Weiteren muss auch Sebastian Nachreiner in Duisburg pausieren. Er laboriert an einer Reizung im Knie. Die Liste der Langzeitverletzten bleibt darüber hinaus fast gleich: Ziereis, Schöpf, Dzalto, Urban, Hein, Kopp & Paulus fallen weiterhin aus. Erfreulich war allerdings, dass Bastian Lerch nach seinem Muskelfaserriss wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz am Kaulbachweg stand. Am Nachmittag verlängerte der gebürtige Regensburger dann auch noch seinen Vertrag um zwei Jahre – Grund genug zur Freude also.

 

Der Keeper konnte gleich beobachten wie seine Mannschaftskollegen nach einem kurzen Aufwärmprogramm Abschlussvarianten übten. „Gegen Duisburg sind die Räume eng, ihr müsst schneller spielen“, dirigierte Trainer Herrlich seine Schützlinge – und die gehorchten. Ein Ball nach dem anderen wurde aufs Tor gedroschen. Schnelle Drehungen, Direktabnahmen, kurze Zuspiele in den Lauf und dann der Torschuss. Wenn die Jahn Profis am Samstag den gleichen Gefallen am Toreschießen finden wie im Training, dann ist auch gegen die bisher beste Defensive der Liga etwas möglich.

 

Die Partie in Duisburg wird um 14 Uhr angepfiffen. Wie gehabt könnt Ihr das Spiel über Turmfunk und Liveticker verfolgen. Der WDR zeigt zudem eine Livekonferenz (Parallelspiel: SC Paderborn – Sonnenhof Großaspach) und die Sportschau liefert eine Zusammenfassung. 

Nandzik, Hofrath und Thommy stehen bereit für die nächste Übung.

Trainer Heiko Herrlich gibt Anweisung und erklärt seinen Spielern die nächste Aufgabe.

Beim 7-gegen-2 herrscht reger Betrieb.

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