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Mensch Mersad

Chef-Trainer Selimbegovic im Jahnzeit-Interview
· Fußballschule ·

Mersad Selimbegovic hat als Kind im Krieg gelebt und sein Zuhause verloren. Gebrochen wurde er dadurch nie, im Gegenteil. Mersad Selimbegovic hat immer nach vorne geblickt, das Beste aus der Situation gemacht. Heute ist er ein glücklicher Mensch, der sich beim SSV Jahn vom Spieler bis zum Chef-Trainer hochgearbeitet hat.

 

Mersad Selimbegovic sitzt in einem Besprechungsraum im neuen Funktionsgebäude der Jahn Profis am Trainingsgelände am Kaulbachweg. Das Gebäude bietet alles, was eine Zweitligamannschaft zum Arbeiten braucht. Zwei Stunden nimmt sich der Chef-Trainer des SSV Jahn Zeit für das Gespräch mit der Jahnzeit. Und dabei wird ganz deutlich, dass für Selimbegovic die Bedingungen nicht wichtig sind. Er hat nicht nur beim Jahn schon andere Zeiten erlebt, die trotzdem erfolgreich waren. Nein, er wurde vor allem durch den Krieg in seiner Kindheit in Bosnien geprägt. Vom einen auf den anderen Tag hat er seine Heimat verloren. Das positive Denken hat er sich aber nie nehmen lassen. Beim Jahn hat er sich nach seiner Spielerkarriere über den Nachwuchs bis zum Chef-Trainer der Profis hochgearbeitet. Nun hat er zum dritten Mal in Verantwortung den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga realisiert.

 

Mersad, Ihr habt im fünften Jahr in Folge den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft. Musst du dich manchmal kneifen, weil du weißt, wo der SSV Jahn herkommt?

 

Mersad Selimbegovic: Wenn ich einmal Zeit für mich habe und meine Gedanken ein bisschen sortiere, erwische ich mich schon manchmal dabei, dass ich denke: Ist das wirklich möglich, dass wir so lange und unter dem Strich auch souverän in dieser Liga sind? Ich weiß, dass wir vor nicht allzu langer Zeit ganz woanders waren. Der Weg, den wir gehen, sehen viele als riskant an. Aber wir schaffen es immer wieder, eine Mannschaft zu formen, die in dieser Liga bestehen kann. Diesen Weg müssen wir einfach konsequent weitergehen. Damit meine ich auch viele Kleinigkeiten, die dazugehören.

 

Was genau meinst du damit?

 

Nicht nur den sportlichen Weg, also unser Scouting und das Rekrutieren von Spielern. Ich meine damit auch den Weg des gesamten Vereins, die Energie, die wir im Kollektiv entwickeln können. Einerseits das Bodenständige des Jahn, aber dennoch auch die Ambition, immer besser werden zu wollen. Dabei ist es wichtig, dass wir nicht nach ein paar guten Ergebnissen glauben, dass wir reif für etwas Höheres sind, dass wir aber genauso nach ein paar schlechten Ergebnissen nicht sagen, dass wir gar nichts können. Es geht darum, einen guten Mittelweg zu finden, den wollen wir weiter verfolgen.

 

Siehst du denn die Gefahr, dass etwas, das für den Standort Regensburg nach wie vor nicht selbstverständlich ist, langsam als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird?

 

Auf jeden Fall. Das ist mit die größte Gefahr, die hier lauert, dass wir nicht mehr ganz so heiß auf diese Liga sind. Dass wir uns auf Gegner wie Paderborn oder Heidenheim nicht mehr so richtig freuen, dass wir da keine Euphorie mehr entfachen. Das wäre jedoch fatal, wenn man denkt, dass es nur gegen die ganz großen Namen wie Schalke, Bremen oder den HSV eine coole Sache ist zu spielen. Der Rest gilt schon als normal. Aber ich frage: Was ist für uns normal? In dieser Liga zu sein, gegen Hannover zu spielen? Das ist für Jahn Regensburg nicht normal. Ich habe das Gefühl nach fünf, sechs Jahren in dieser Liga, dass es manche als ein bisschen langweilig wahrnehmen. Das ist die Gefahr, dass du das, was du hast, nicht mit voller Kraft schützt, sondern nicht mehr zufrieden bist und immer mehr willst. In diesem Augenblick besteht die Gefahr, dass du den Boden unter den Füßen verlierst. Dann fällst du hin. Das kann uns passieren, denn diese Liga ist Jahr für Jahr unberechenbar, wird immer stärker und attraktiver. Damit du in dieser Liga als Jahn Regensburg Spiele gewinnst, muss immer noch sehr, sehr viel zusammenpassen. Das ist alles keine Selbstverständlichkeit.

 

Zumal andere Zeiten noch nicht lange zurückliegen…

 

Genau das meine ich. Vor sechs Jahren waren wir noch in der Regionalliga, da haben wir auswärts auch bei ganz Kleinen mal verloren oder nur unentschieden gespielt. Wir haben uns schwergetan, im eigenen Stadion Spiele zu gewinnen. Jetzt spielen wir daheim 1:1 gegen Ingolstadt. Damals haben wir hier verloren gegen Ingolstadt II. Das liegt nur wenige Jahre zurück. Jede Entwicklung stockt auch mal, wir können nicht durch diese Liga spazieren, das muss jedem klar sein. Wir müssen mit unseren Mitteln, die wir zur Verfügung haben, heiß sein auf jedes Spiel in dieser Liga, gegen jeden Gegner. Vielleicht gibt es einen, aber ich kenne zumindest keinen Verein, der sich so schnell so entwickelt hat wie Jahn Regensburg. Wir müssen in der Gegenwart sein, uns auf diese Liga freuen und uns immer wieder klarmachen, dass wir in einem Konzert mit den Großen mitspielen und uns um jede getroffene Note auch freuen müssen.

 

Wo setzt du da denn bei den Spielern an, dass die Vorfreude auf jeden Gegner, auf jedes Spiel groß ist?

 

Bei der Mannschaft ist es zum Glück so, dass man da nicht viel machen muss. Bei der Mannschaft war in dieser Saison eher das Thema die realistische Einschätzung nach der Hinrunde. Ich habe gespürt, dass die Mannschaft nach dem guten Saisonstart versucht hat, auch einmal Sachen auf dem Platz auszuprobieren, die wir noch nicht machen können. Deswegen sind wir ein bisschen von unserem Plan abgekommen – ohne böse Absicht, weil jeder dennoch das Beste wollte. Wir haben dafür die Quittung bekommen und einige Spiele nicht mehr gewonnen. Nach dem Schalke-Spiel in der Hinrunde, nach dem vierten Sieg zum Start, habe ich gesagt, dass die bereits erzielten zwölf Punkte wichtig sind für unser Ziel 40-Punkte-Marke, weil es in dieser Liga schneller geht, als man denkt. Leider habe ich Recht gehabt.

 

Gab es ein Spiel, nach dem du gespürt hast, es läuft nun ein bisschen in die falsche Richtung?

 

Ja, kurz vor der Winterpause, beim Spiel gegen Darmstadt. Die erste Halbzeit war ein gutes Beispiel, wie man ein Spiel falsch spielen kann gegen einen solchen Gegner. Wir dachten, dass wir sie einfach und nur flach bespielen müssen sowie jede Menge Ballstafetten haben, bevor wir einmal in die Tiefe spielen. Die Quittung war, dass wir selten aus der eigenen Hälfte rausgekommen sind und immer wieder für Gefahr gesorgt haben – aber leider vor dem eigenen Tor. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen  und die zweite war dann besser. Das war in der Winterpause dann aber schon ein Thema, dass wir so nicht mehr spielen wollen, dass das nicht unser Weg ist.

 

Es gab in der Saison ergebnistechnische Extreme: Der sehr gute Start, dann aber auch eine lange Durststrecke. Wie gehst du persönlich mit guten und schlechten Phasen um?

 

Ich versuche, immer bei mir zu bleiben. Es kann niemand sagen, dass ich nach dem Saisonstart jubelnd durch Regensburg gelaufen bin. Ich habe oft Fragen bekommen, ob ich die Mannschaft kleiner mache als wir sind. Das habe ich nicht gemacht, weil ich zwar weiß, was unsere Mannschaft kann, aber auch weiß, was uns diese Liga Woche für Woche abverlangt. Genauso bin ich in den schlechten Phasen aber auch positiv geblieben, was viele vielleicht nicht verstanden haben. Aber wenn man sich einzelne Spiele anschaut wie die Niederlagen gegen Kiel, Schalke oder St. Pauli, um nur ein paar Beispiele zu nennen, dann waren es Niederlagen der Kategorie unnötig oder unglücklich. Genauso gab es in der Hinrunde Spiele, die 50:50 waren und die wir auf unsere Seite ziehen konnten. Für viele ist es dann eben so, dass am Montag schon nur noch das reine Ergebnis zählt. So dürfen wir aber intern nicht denken.

 

Ärgert es dich manchmal, wie oberflächlich und rein ergebnisbezogen der Fußball oft wahrgenommen wird?

 

Nein, das ärgert mich nicht mehr, dafür bin ich zu lange im Fußball dabei, als dass ich etwas anderes erwarten würde. Ich versuche auch immer ein bisschen weiter zu schauen, was zum Beispiel in der Champions League passiert. Und es ist überall das Gleiche. Leider leben wir in einer Zeit, in der in den sozialen Medien schnell Aussagen von sich gegeben werden, die man wahrscheinlich keinem ins Gesicht sagen würde. Deshalb muss ich für mich einen Weg finden, unabhängig vom Drumherum zu analysieren, wie ist die Leistung der Mannschaft und halten wir uns an unseren Plan, sind wir gallig, sind wir heiß. Am Ende des Tages ist mir aber natürlich bewusst, dass du im Fußball neben guten Leistungen auch Ergebnisse brauchst. Deshalb, da mache ich keinen Hehl daraus, habe ich in der Negativserie auch gesagt: Jetzt brauchen wir wieder einen Erfolg – egal wie. Denn ein gutes Ergebnis kann sich dann auch wieder auf das Auftreten und die Leistung der Mannschaft positiv auswirken. Denn der psychologische Aspekt ist auch sehr wichtig.

 

Hast du in der Zeit selbst gezweifelt, warum es nicht mehr funktioniert?

 

Nein. Zum Beispiel beim Heimspiel gegen Düsseldorf, da wusste ich, das ist nicht das Spiel, das unsere Mannschaft spielen kann. Deshalb war mir klar, ich muss in die Köpfe durchdringen und ihnen Mut zusprechen. Wichtig ist, dass Wir immer Wir bleiben. Wir dürfen in guten Phasen nicht überdrehen und auch in schlechten Phasen nicht versuchen, mit wilden Sachen rauszukommen. Sondern mit einfachen Sachen, die uns in den letzten Jahren stark gemacht haben. Spätestens mit dem erlösenden Treffer von Andreas Albers zum Heimsieg gegen Paderborn hatte ich dann das Gefühl, es läuft wieder in die richtige Richtung.

 

Profifußball ist immer auch mit Druck verbunden. Wie nimmst du diesen Druck wahr und kannst du diesen abstreifen, wenn du nach Hause kommst?

 

Komplett abstreifen kannst du das nicht. Es ist nicht immer einfach, aber ich glaube schon, dass ich ziemlich druckresistent bin. Damit kann ich gut umgehen, denn ich habe im Leben Dinge erlebt, die viel schlimmer sind als eine Ergebniskrise oder eine Niederlage in der 2. Bundesliga. Ich habe zudem meine Familie, die mir viel Kraft gibt, und auch meine klaren Prinzipien, wie ich damit umgehe.

 

Welche Prinzipien sind das denn?

 

Das erste ist: Ich lese nichts über mich und den SSV Jahn. Das ist für jeden Trainer ganz wichtig, glaube ich. Das hat nichts damit zu tun, dass ich keinen Respekt vor den Leuten habe, die die Artikel schreiben. Aber ich weiß, was geschrieben wird, wenn wir gewinnen und ich weiß, was geschrieben wird, wenn wir verlieren. Der zweite Punkt ist: Ich glaube fest daran, dass du dich ohne Probleme nicht entwickeln kannst. Ich sehe Probleme also als Begleiter auf dem Weg, sich weiterzuentwickeln. Im Leben kannst du dich nicht weiterentwickeln, wenn du keine Probleme hast. Und wenn ich mich zum lieben Gott wende, bitte ich um mehr Kraft und nicht um weniger Probleme. Probleme werden kommen, die Frage ist nur, ob du daran scheiterst, oder ob es dich stärker macht. Das dritte Prinzip: Morgens und abends gehe ich immer für mich durch, was ich aktuell im Leben habe und was um mich herum in der Welt passiert. Dann kann ich sagen, wenn ich mich abends hinlege: Ich muss mir keinen Kopf um die Sicherheit meiner Kinder machen, wir sind alle gesund, wir haben am nächsten Tag zu essen. Es gibt also keinen Grund, schlecht gelaunt ins Bett zu gehen oder aufzustehen. Wir müssen immer sehen, wie viele Leute es gibt, die wirkliche Probleme haben. Dann sehen wir, dass unsere Probleme Luxusprobleme sind. Auch Luxusprobleme können einen runterziehen, aber jeder Tag, den du nicht genießt und versucht, das Beste aus der Situation zu machen, ist ein verlorener Tag. Und dann ist noch meine Familie da, und meine Nebentätigkeit im Garten (lacht), die mir helfen, runterzukommen und zu entspannen. Ein letzter Punkt ist auch noch, dass ich in einer Stiftung sehr aktiv bin. Es hilft mir, anderen Leuten zu helfen und dann zu sehen, wie diese sich wiederum über Kleinigkeiten freuen. Das gibt mir Energie.

 

Mersad Selimbegovic holt sein Handy heraus und zeigt stolz Bilder von Leuten aus Sarajevo, die er unterstützt hat. Darauf ist zum Beispiel eine Essenslieferung zu sehen oder auch ein Bild einer Familie mit einer Kuh. „Was es für sie bedeutet, jeden Tag Milch zu haben, ist ganz groß. Diese Kuh ist jetzt deren Lebensmittelpunkt, das ist unbeschreiblich und macht mich glücklich. Du hast etwas Gutes gemacht, das gibt jedem Kraft.“

 

Würdest du sagen, dass du ein durchweg positiver Mensch bist?

 

Es gibt Phasen, in denen ich auch mal wütend bin. Aber ich versuche, immer positiv zu sein.

 

Was bringt dich so richtig auf die Palme?

 

Das ganze Interview mit Mersad Selimbegovic lest Ihr in der neuen Ausgabe der Jahnzeit. Die Mai-Ausgabe ist wie gewohnt entstanden in Zusammenarbeit mit den Partnern Valentum Kommunikation GmbH (Layout), die printzen (Druck) & iHeft (multimediale Ausgabe). Das Corporate Design stammt von seitenwind. Die neue Jahnzeit in gedruckter Form ist auch im Jahn Fanshop am Jahnstadion Regensburg sowie im Jahn Onlineshop erhältlich.

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